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Athen als Immobilienstandort derzeit aussichtslos

Donnerstag, Februar 10th, 2011

Februar 2011

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers rangiert die griechische Hauptstadt Athen europaweit auf dem vorletzten (26.) Platz, nur noch die irische Metropole Dublin stehe bei Renditechancen von Immobilieninvestitionen (bestehende Portfolios und Zukäufe) noch schlechter da. Auf einer Skala von neun („hervorragend“) bis eins („katastrophal“) kamen  600 befragte europäische Immobilienexperten nach 4,74 Punkten i.J. 2010 heuer auf eine EU-Durchschnittsnote von 5,09, schätzen also die Ertragsperspektiven etwas positiver ein.

 

Ein anderer Trend war die Vertiefung der Kluft zwischen Europas Immobilienmärkten: Während sich die Ertragsperspektiven in den nord- und mitteleuropäischen Metropolen 2011 im Durchschnitt wieder verbessern, fallen die Immobilienmärkte der Euro-Krisenstaaten weiter zurück.

Die Noten für Athen betrugen dabei 3,58 Punkte, gegenüber 4,45 im letzten Jahr sowie für Dublin 3,24 Punkte (2010 noch 3,68 Punkte).

 

Angeführt wird die Rangliste mit 6,23 Punkten von der türkischen Metropole Istanbul, die zuvor noch den fünften Platz belegte. München, Hamburg, Berlin und Frankfurt befinden sich wieder unter den Top-10-Standorten in Europa. Aufsteiger des Jahres ist Stockholm, das sich vom elften auf den vierten Rang vorarbeiten konnte. Dagegen schlägt die Krise in Griechenland wie in anderen Euro-Krisenstaaten nun voll auf den Immobilienmarkt durch, so dass hier die Experten für das laufende Jahr nur mäßige Zukunftsaussichten bei den Renditen einräumen